Vielen Dank!

Beehren Sie uns bald wieder;)

Ihr kennt das doch, ihr sitzt in der Schule, Arbeit oder sonstwo vor dem Computer und habt einfach nichts zu tun. Mehr oder weniger gezwungener Maßen fangen die Fingerlein irgendwann, nachdem ihr alle euch bekannten Seiten durchgeklickt habt, an irgendwelchen Blödsinn auf gut Glück ins Google einzutippen. Wie findet man nur eine Seite, die die Langeweile vertreibt? Glückwunsch, ihr habt soeben eine dieser Seiten gefunden! Und nun nochmals:

Viel Spaß!

Bundesgesetzblatt

1998 Ausgegeben zu Bonn am 28.11.1998 Nr. 13
Inhalt



Verordnung über die artgerechte Haltung von Frauen
Frauenhalteverordnung
(FHaItVO)



Bekanntmachung
der Verordnung über die artgerechte Haltung von Frauen
Frauenhalteverordnung
(FHaltVO)
vom 28.11.1998

Aufgrund des § 32a Abs 4 des Artenschutzgesetzes (BGBl. 1 Nr. 584/1973), in der Fassung der Änderung vom 31.17.1985 (BGBl. Nr. 43O/1988). Wird im Einvernehmen mit der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz verordnet:

Artikel 1
Allgemeine Bestimmungen

Sich eine Frau zu halten ist bei weitem problematischer als zu Großvaters Zeiten und es erhebt sich die Frage, ob sich der Griff zur (eigenen) Frau überhaupt noch lohnt.
Gottlob gibt es auch noch einige gute Eigenschaften der Frau, die jedoch sehr selten zu finden sind. Zwei davon sollte die Auserwählte aber laut BGBl. 1 Nr. 584/1973 unbedingt aufweisen:


§ 1


(1) Sie sollte nützlich sein, d.h. häusliche Fähigkeiten besitzen, darüber hinaus auch fleißig im Haushalt und willig im Bett.
(2) Sie sollte herzcigbar sein, d.h. ihr Aussehen sollte kein Mitleid erregen‚ selbst bei Second-Hand-Kleidung.
(3) Obige Punkte können außer Acht gelassen werden, wenn der § 2 zutrifft.
(4) Abzuraten ist von Frauen mit eigener Meinung, insbesondere wenn diese auch geäußert wird.

§ 2



Sie ist reich oder Filmstar oder beides




Artikel 2
Tips und Empfehlungen

(1) Anschaffung

Nehmen Sie sich Zeit hei der Auswahl Ihres Frauchens und überzeugen Sie sich von ihren Fähigkeiten. Tragen Sie nicht dazu bei, dass die Zahl der Frauen, die später ausgesetzt werden, noch weiter steigt! Die Kosten für Frauenhäuser werden schließlich auf die Gemeinschaft der Steuer zahlenden Männer umgelegt.


(2) Ernährung

Wie der Mensch ist auch die Frau ein Allesfresser. Man sollte ihr neben Katzenfutter auch ab und zu frisches Gemüse verabreichen. Vorsicht jedoch bei Überfütterung: Wenn sie zu fett wird, wird sie unbeweglich und kann nicht mehr so schnell putzen und waschen. Zuviel „Grünfutter“ ist aber zu vermeiden, da damit die Meckerfähigkeit gesteigert wird.

(3) Unterbringung

Mann sollte sie nicht den ganzen Tag einsperren, da sie sonst depressiv wird, das essen verweigert und bald eingeht. Wer keinen Garten hat (Rasenschnitt mit Nagelschere), sollte sie möglichst einmal täglich ins Freie führen, wo sie etwas Auslauf hat. Dabei empfiehlt es sich, Schaufenster zu meiden! Sonst besteht Reißgefahr der Halskette aus Edelstahl.

(4) Pflege

Sorgen Sie dafür, dass sie sich genau einmal am Tag wäscht um die Folgekosten (Feuchtigkeitscremes) zu begrenzen. Um Verletzungen vorzubeugen, sollte die Nägel regelmäßig nach geschnitten werden. Haarpflege sollte durch Perücken – vorzugsweiser Einkauf nach Karneval in Spezialgeschäften – ersetzt werden.

(5) Ausbildung

Empfehlenswert ist die Anschaffung einer ausgebildeten und arbeitswilligen Frau. Sollten diese bereits vergriffen sein, ist der Besuch von entsprechenden Ausbildungskursen unbedingt zu empfehlen. Das Das Befolgen der wichtigsten Befehle wie: „Fuß“, „Platz“, „Kusch“, „Hol Bier“ er leichtern die Haltung der Frau und ist – selbst entgegen bestehender Theorien – von Frauen erlernbar.

(6) Fortpflanzung

Frauen sind das ganze Jahr über läufig und verhalten auch dementsprechend, wenn nicht gerade eine Migräne vorgeschoben wird. In speziellen Fällen empfiehlt sich die Sterilisation, denn oft schwangere Frauen sind nur bedingt arbeitsfähig und verzehren Kombinationen aus Hering und Himbeeren!

Bonn, den 28.11.1998
____________________________________________________________________________________
Die Bundesministerin
Für Artenschutz und Umweltangelegenheiten

Moderne Medizin

Georg beklagt sich über Schmerzen an seiner Hand und erzählt seinem Freund,dass er unbedingt zum Arzt muss,dass er es nicht mehr aushalten kann. "Warum zum Arzt? Jetzt gibt es dochSupercomputer, die alle möglichenKrankheiten diagnostizieren können und viel billiger sind als ein Arzt. Gehmal zum Supermarkt an der Ecke,nimm eine Urinprobe und 5 € mit und dann wirst Du sehen." Als er nach Hausegeht, denkt Georg über denVorschlag seines Freundes nach. Immerhin kostet ihn das höchstens 5 €, alsogeht er am nächsten Tag mitder Urinprobe zum Supermarkt, stellt die Urinprobe in den Computer und 5 €in den Schlitz. Der Computerfangt an zu arbeiten, die farbigen Lichter leuchten und blinken undschließlich kommt ein Papier herausauf dem steht: Diagnose: Sie haben eine Sehnenscheidenentzündung an derrechten Hand... Abhilfe: TauchenSie zwei Wochen lang jeden Abend die Hand in warmes Wasser. Vermeiden Sieschwere Lasten. Georg kann esnicht glauben. Die Wissenschaft hat wirklich enorme Fortschritte gemacht.Aber mit der Zeit kommen ihm Zweifel,ob der Computer wirklich so perfekt ist. Am nächsten Morgen nimmt er einFläschchen und gibt etwas Leitungswasser hinein. Seinem sabbernden Hundentnimmt er etwas Speichel und vermixt das Ganze... Von seiner Frau nimmt eretwas Urin und den Tampon seiner Tochter wringt er aus. Zur Krönung holt ersich einen runter und mischt das auch noch hinein. Dann geht er zumSupermarkt, stellt das Fläschchen an seinen Platz und wirft 5 € ein. DerComputer fangt an zu arbeiten, die Lichter blinken, es wird immer heftiger,die Lichter blinken immer schneller, der Computer droht zu explodieren. Dannschmeißt er ein Papier aus, auf dem steht: Diagnose: Ihr Leitungswasser istzu kalkhaltig und unsauber. Abhilfe: Kaufen Sie sich Entkalker und einenReinigungsapparat.Diagnose: Ihr Hund hat Würmer. Abhilfe: Unterziehen Sie ihn einer Wurmkur.Diagnose: Ihre Tochterist kokainsüchtig. Abhilfe: Veranlassen Sie sofort eine Entziehungskur.Diagnose: Ihre Frau istschwanger und kriegt Zwillinge. Sie sind nicht von Ihnen. Abhilfe:Konsultieren Sie umgehend einen AnwaltIhrer Wahl. Ein dringender Rat: Hören Sie mit dem Wichsen auf, sonst wirdIhre Sehnenscheidenentzündungauch nicht besser.

Ich fordere...

Ich fordere ein Verbot von "Bibi Blocksberg"-Kassetten Viele Kinder sind im Besitz von "Bibi Blocksberg"-Kassetten. Ich sage: das darf nicht sein! WARUM? Bei "Bibi Blocksberg" handelt es sich um eine Hexe. Wenn Kinder sich die Kassetten anhören, wird Ihnen das Hexentum auf lustige Art und Weise nähergebracht! Finden Sie das als verantwortungsvolles Elternteil gut? WOHL KAUM! Mein Tipp: Kein Kind braucht "Bibi Blocksberg"-Kassetten. Wenn Ihr Kind gerne Hörspiele hört, besorgen Sie ihm doch die lustigen Geschichten vom "Sandmännchen". Dies unterstützt die Entwicklung Ihres Kindes, so daß es ein so guter Mensch wie ich werden kann.

Ich fordere ein Verbot von Verhütungsmitteln Eine Aktion mit gesundem Menschenverstand Liebe Freunde, Sexualität sollte nur durchgeführt werden, wenn sie zur Fortpflanzung dient. Ansonsten gilt: Sexualität aus "Spaß" zu praktizieren ist nicht gut. Denn "Lust" beim "Sex" zu empfinden ist widernatürlich und stellt das Tor zur Hölle dar!!! Verhütungsmittel verführen die Menschen zu dummen Gedanken, will heißen, daß sie Sexualität "einfach nur so" ausführen ohne tieferen Sinn. Das darf nicht sein! Wer ein guter Mensch ist, bedarf keine Kondome etc. pp., da er nur dann Sexualität ausübt, wenn es der redlichen Vermehrung dient. Außerdem sind Verhütungsmittel unnatürlich. Sehen wir uns in der Natur, in der Tierwelt um. Diese Lebewesen kennen kein Prophylaktikum. Daher fordere ich ein Verbot von Verhütungsmitteln! Denn dann werden die Menschen verantwortungsvoller mit der Sexualität umgehen! Verhütungsmittel sind der Grund dafür, daß viele Menschenverantwortungslos mit der Sexualität umgehen, diese aus niederen Beweggründen ausüben. Gelegentlich mache ich bei Jugendlichen eine Taschenkontrolle
Finde ich dort Präservative o. ä. vor, werden diese von mir redlich beschlagnahmt. Dafür schenke ich dem Jugendlichen ein gutes Buch, weil das besser für ihn ist. Sollten Sie bei sich feststellen, daß Sie Lust zur Praktizierung von Sexualität empfinden, ist dies ein ernstzunehmendes Warnsignal, welches Ihnen sagt, daß Sie kein guter Mensch sind! Wie werden Sie so ein guter Mensch, wie ich es bin? Sollten Sie wieder "Lust" verspüren, dann lesen Sie ein Buch fahren Sie Fahrrad meditieren Sie pfeifen Sie ein frohsinniges Liedelein (Suchen Sie sich einen oder mehrere dieser Vorschläge aus.) Auf jeden Fall gilt: lenken Sie sich ab. Wenn Sie das eine Zeit lang durchgestanden haben (das dauert Monate, gar Jahre!), wird in Ihnen die wahre Keuschheit erwachen. Dann werden Sie niemals mehr unredliche Konkupiszenz (Begierde) empfinden und sind einen Schritt weitergewandelt, auf dem Wege der löblichen Redlichkeit. Sexuelle Enthaltsamkeit ist die einzig wahre Verhütung!

Ich fordere Ausweiskontrolle am Zigarettenautomaten Wir wissen, daß Rauchen nicht gesund ist. Wir alle sind auch verantwortlich für das Wohl der Kinder und Jugendlichen. Möchten Sie diese Kinder und Jugendlichen vor den gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Rauchens schützen? Dies ist gar nicht schwer! Stellen Sie sich einfach an einen Zigarettenautomaten in Ihrer Nähe und machen dort bei jedem, der Zigaretten ziehen möchte, eine Ausweiskontrolle. Ist die Person minderjährig, so gestatten Sie es nicht, daß sich dieses Kind Zigaretten "zieht". Ist die Person volljährig, dann weisen Sie lediglich auf die Gefahren des Rauchens hin. So schützen Sienicht nur unsere Kinder, sondern zeigen gleichzeitig, daß Sie Zivilcourage besitzen!

Weitere redliche Aktionen: Unsere Gesellschaft leidet immer mehr an der Verunzüchtigung sowie Verunkeuschung. Dies merkt man auch an den unredlichen Namen, die einige Städte haben. Bitte helfen Sie mir, daß folgende Städte ihren Namen ändern, da diese äußerst unredlich sind: Busenhausen Blasdorf* Wichsenstein* Möse* Pissen Sicherlich sind Sie nun genauso entsetzt wie ich. Vielleicht sind Sie so gar so sehr entsetzt, daß Sie es gar nicht glauben können. Ein Blick ins Postleitzahlenbuch hilft weiter!
* Bei diesen Worten mußte mir ein 14-Jähriger erklären, was sie bedeuten.

Ich möchte den "Verein redlicher Wandersleut'" (VrW) gründen. Haben Sie Spaß am gemeinsamen Wandern in der schönen Natur? Gehen Sie gerne "Hand in Hand" spazieren? Gefällt es Ihnen, gemeinsam mit anderen redlichen Menschen fröhliche Lieder beim Wandern zu singen? Tauschen Sie sich gerne über redliche Verhaltensweisen aus? Wenn auch Sie Hand in Hand mit anderen Wandersleuten singend durch die Wälder streifen möchten, um frohlockende Lieder zu singen, dann schreiben Sie mir! (Gesucht wird auch jemand, der auf der Gitarre spielen kann. Dieser geht dann vor der Gruppe her und die Gruppe folgt ihm singend.)

Geschichte des Sex

Die Geschichte des Sex

Nie hat Sex eine so große Rolle gespielt wie heute, nie zuvor haben sich die Menschen so sehr damit befasst. Aber so schön Sex sein kann - er kann auch eine ganze Menge Probleme verursachen! Es ist daher wichtig, durch Erziehung und Aufklärung solche Schwierigkeiten zu verhindern. Wie? Indem möglichst viel über Sex geschrieben, gelesen und geredet wird. Denn je mehr Menschen über Sex schreiben, lesen oder reden, desto weniger Zeit haben sie, sich mit Sex zu befassen. Und dann haben sie auch keine Probleme! Wo nahm der Sex seinen Anfang? Was sind seine Geheimnisse? Wie hat er sich entwickelt? Welche Auswirkungen hat er auf die Gesellschaft von heute? Keine Ahnung! Jetzt wird sich der geneigte Leser natürlich Fragen, wozu wurde dieser Artikel verfasst?Ganz einfach: Damit ihr ihn lest - und somit wenigstens zehn Minuten lang keine Probleme habt!

1. KAPITEL - WIE ALLES BEGANN
Am Anfang schuf der Liebe Gott Himmel und Erde, das Land und das Wasser, und die Tiere. Und dann schuf ER den Menschen nach seinem Ebenbild und nannte ihn Adam. Fröhlich hopste Adam durch den Garten Eden. Tagelang. Bis ihm langweilig wurde. "Lieber Gott", sagte er, "gibt es nichts anderes zu tun, als Frösche zu fangen und an Grashalmen zu kauen? Gibt es keine Abwechslung? "Hm", meint e der Liebe Gott. "Abwechslung?" Und dann entnahm er Adam eine Rippe und formte daraus eine Gefährtin. "Weißt du, was das ist?", fragte der Liebe Gott. "Lass mich raten", sagte Adam. "Äh, ich weiß! Etwas zum Essen! Das erste Rippenstück der Welt!" Da gab ihm der Liebe Gott einen Stoß in die Seite und sagte: "Nein, du Schnösel, das ist ein Mädchen! Ich nenne sie Sarah. Adam und Sarah - klingt das nicht gut?" "Ein bisschen zu jüdisch", sagte Adam. "Na und?", meinte der Liebe Gott. "Ich habe die Araber doch noch gar nicht erschaffen!" Da ER aber nicht so sein wollte, taufte der Liebe Gott Sarah um und nannte sie fortan Eva. "So", sagte ER dann, "jetzt lasse ich euch beide allein. Tut euch keinen Zwang an. Macht, was die Natur euch befiehlt!" Am nächsten Morgen fragte ER Adam: "Na, was habt ihr gestern gemacht?" "Dumme Frage", sagte Adam. "Was sollen wir schon gemacht haben, ein Mann und eine Frau, die nackt durch den Wald liefen?" "Ihr habt ...", sagte der Liebe Gott. "Richtig", sagte Adam, "Wir haben Frösche gejagt und an Grashalmen gekaut. Und zwar gemeinsam!" Wieder gab der Liebe Gott Adam einen Stoß in die Seite. Und dann klärte ER ihn auf. Über das Wunder des Lebens, über die Bienen und die Schmetterlinge ... Und am nächsten Morgen fragte ER abermals, wie die vergangene Nacht verlaufen sei. "Oh, es war herrlich", sagte Adam. Der Liebe Gott lächelte. "Erzähl mir alles!" "Die Nacht war mild", berichtete Adam, "der Mond schien, wir saßen im Gras und dann ..." "Na, komm schon, rede", sagte der Liebe Gott ungeduldig. "Dann jagten wir Bienen und kauten an Schmetterlingen!", sagte Adam stolz. "Jetzt hör mal gut zu", sagte der Liebe Gott leicht irritiert, "der Mensch braucht Erfüllung. Er braucht ein Verlangen, womit er jede Minute seines Bewusstseins ausfüllen kann, er braucht Spannung und Abwechslung. Mit anderen Worten: Er braucht etwas, was das Leben lebenswert macht!" "Hast du gehört, Eva!", rief Adam erfreut. "Der Liebe Gott will das Fernsehen erschaffen!" Aber statt dessen erschuf der Liebe Gott den Sex, der über Tausende von Jahren hinweg die Menschheit abends im Banne hielt. (Bis 1948, als der Liebe Gott dann doch das Fernsehen erschuf.)

2. KAPITEL - SEX IM HEILIGEN LAND
Später, unter den Nachkommen von Adam und Eva, erfreute sich der Sex größter Beliebtheit. Die Leute hatten viel Spaß daran, eine Menge Babys wurden geboren, die Menschheit wuchs und vermehrte sich. Sex war eine Sache für jedermann - für arm und reich, für alt und jung, für groß und klein; Sex war einfach zu lernen, machte immer wieder Freude und bot vielfältige Möglichkeiten. Mit anderen Worten: Die Menschheit war glücklich. Bis eines Tages ein Typ namens Moses vom Berg herunterkletterte, zwei Steinplatten mitbrachte - und allen gründlich den Spaß verdarb.

3. KAPITEL - SEX IM ALTEN ROM
Während Sex im heiligen Land einen bösen Rückschlag erlebte, war im Alten Rom das Gegenteil der Fall. Nicht nur fand der Sex eine Blütezeit, er wurde auch um viele neue Ideen bereichert. Die bekannteste davon war der sogenannte "Gruppensex", der sich bis in die heutigen Jahre erhalten hat (siehe auch: "Spiel und Spaß im 20. Jahrhundert"). Außerdem wurde im Alten Rom erstmals eine erfolgreiche Methode der Geburtenkontrolle angewandt. Man nannte sie "Zirkusspiele", und sie verringerte vor allem die Bevölkerungszahl der Christen beträchtlich. Die Methode war todsicher, allgemein beliebt und hatte nur eine einzige Nebenwirkung: Fette Löwen.

4. KAPITEL - SEX IM MITTELALTERIm Mittelalter war nicht sonderlich viel los, was Sex betrifft. Die Parole lautete: Einmal im Monat, möglichst im Dunkeln. Daher der Name: "Das finstere Mittelalter". Vorbei waren die wilden, ausschweifenden Zeiten der Alten Römer. An ihre Stelle waren die Alten Ritter getreten, edle Helden, die ihre Herzdamen mit Höflichkeit, Respekt und Zurückhaltung behandelten. Das nannte man "Ritterlichkeit". Manche nannten es auch "Interesselosigkeit". Sex war im Mittelalter ebenso poetisch wie kompliziert und verlief ganz anders, als wir es heute gewohnt sind. In der Hochzeitsnacht nahm der Ritter seine Dame an die Hand, flüsterte ihr Minneworte ins Ohr, küsste ihren Schuh - und stürzte dann in Aufwallung höchster Leidenschaft hinaus, um einen Drachen zu töten. Das durften natürlich nur die verheirateten Ritter. Verlobte Ritter mussten sich sehr zurückhalten, da Sex vor der Ehe damals streng verboten war, und sie durften den Drachen höchstens verwunden. Noch strenger waren die Bräuche für die jungen Teenager-Ritter, die höchstens mal einen Drachen aus der Ferne beschimpfen durften, wenn sie Lust auf Sex verspürten. Freilich gab es auch damals schon Ritter, die das Töten von Drachen gar nicht als sexy empfanden, sondern als unsportlich und grausam. Sie fanden bald einen Ausweg: Die sogenannten Kreuzzüge, wo sie statt der immer seltener werdenden Drachen lieber Tausende von Heiden töten konnten.

5. KAPITEL - SEX IN DER NEUEN WELTIm 17. Jahrhundert bestiegen etliche Pilger, die in ihrer Heimat wegen ihrer religiösen Überzeugung verfolgt wurden, ein Schiff namens "Mayflower" und segelten in die neue Welt, auf der Suche nach Freiheit. Da es eine raue Überfahrt war, wurde der Sex an Bord für die Pilger zu einem schlimmen Erlebnis. Ihnen wurde übel, sie übergaben sich und waren wochenlang krank. Aber das störte sie nicht weiter, da Sex an Land für sie genau dieselben Folgen gehabt hatte. Einmal in der neuen Welt angekommen, waren die Pilger sehr glücklich. Sie konnten jetzt glauben, was sie wollten und wurden nicht mehr wegen ihrer religiösen Überzeugung verfolgt. Statt dessen hatten sie endlich selber Gelegenheit, andere Menschen wegen ihrer religiösen Überzeugung zu verfolgen. Es gab Hexenjagden, Teufelsaustreibungen und Geheimbünde - mit anderen Worten: Sie gründeten die Demokratie. Was den Sex betrifft, so hatten die Pilger davon eine ähnliche Auffassung wie die Ritter - nur mit dem Unterschied, dass die Pilger keine Drachen töteten, sondern Indianer. Im übrigen richtete sich ihr Sexualleben streng nach den Geboten der Bibel. Das Haus eines Nachbarn mit dessen Frau zu entehren war undenkbar. Dazu gab es ja schließlich die Scheune.

6. KAPITEL - SEX IM ROKOKOIm Rokoko fand der Sex seine größte Blüte. Die Menschen waren lebensfroh und verspielt, neue Formen des Sex wurden entwickelt, wie zum Beispiel das "Schäferspiel" (siehe "Sex in Wald und Wiese"), und die Kaiser und Könige gingen mit gutem Beispiel voran. Den Rekord stellte Kaiserin Maria Theresia auf, die 16 Kinder hatte. Mit Recht nannte man sie die "Landesmutter". Es ist jedoch ein weitverbreiteter Irrtum, ihren Gemahl Kaiser Franz als "Landesvater" zu bezeichnen. Dieser Titel gebührt vielmehr einem italienischen Gastarbeiter namens G. G. Casanova.

7. KAPITEL - SEX IN DER VIKTORIANISCHEN ZEITIn der viktorianischen Zeit gab es keinen Sex.

8. KAPITEL - SEX HEUTEAdam, der inzwischen in den Himmel gekommen war, stand am Fenster und beobachtete die Erde. "Oh du lieber Gott!", sagte er. "Ja?", sagte der Liebe Gott, "hast du mich gerufen?" "Nein", erwiderte Adam, "ich habe nur geseufzt. Siehst du, was da unten vor sich geht? Oh du lieber Gott." Der Liebe Gott sah hinab und seufzte ebenfalls. "Oh ich!" "Schau mal, was die da treiben!", fuhr Adam fort. "Die lüsternen Männer! Und die verworfenen Frauen, die ihre Körper zu Markte tragen! - Wie heißen sie doch gleich ... ?" "Grüne Witwen", sagte der Liebe Gott. "Und diese Bücher und Filme ..." "Ich weiß, ich weiß", nickte der Liebe Gott traurig. "Oh Adam, ich hatte mir das alles ganz anders vorgestellt. Ich glaube, ich muss denen da unten wieder mal eine Lehre erteilen!" "Das glaube ich auch", meinte Adam. "Vielleicht so eine wie damals in Ägypten! Da hast du in jedem Heim den erstgeborenen Sohn zu dir genommen!" "Nein, das wäre keine Strafe", sagte der Liebe Gott. "Im Gegenteil - die meisten Familien würden sich freuen, wenn ich ihnen ihre missratenen Bälger wegnehmen würde." "Dann schicke eine deiner berühmten Plagen über sie herab", schlug Adam vor. "In Ägypten haben sie Wunder gewirkt!" "Habe ich schon versucht. Letzten Mittwoch habe ich einen Heuschreckenschwarm losgejagt. Und was ist passiert? Die armen Tiere sind an der giftigen Industrieluft eingegangen!" Da stieß Adam dem Lieben Gott in die Seite. "He, ich hab's! Mach's doch wie damals mit der Arche Noah! Trommle die anständigsten und besten Menschen zusammen und verfrachte sie auf ein Schiff. Und dann lass es vierzig Tage regnen und ertränke den Rest der Menschheit ..." "Hm", grübelte der Liebe Gott, doch dann schüttelte er den Kopf. "Nein, das funktioniert nicht. So viele Menschen dicht aneinander gedrängt auf einem Schiff - und das vierzig Tage lang! Denk an die Kreuzfahrten im Mittelmeer. Der Liebe Gott allein weiß, was sich da alles tut. Und ich weiß! Also hat es keinen Sinn. "Dann bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als zu beten", sagte Adam. "Du hast leicht reden", sagte der Liebe Gott.9. KAPITEL - SEX HEUTE ABEND

Nein. Bitte heute Abend nicht. Ich habe solche Kopfschmerzen ...
Ich freue mich immer über Kommentare;)